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1. Vereinstreffen der Kölner Bierhistoriker

Die Kölner Bierhistoriker trafen sich am 25.02.2019 in der Craftbeer Corner um ihr erstes Vereinstreffen abzuhalten. Es wurden Themen wie die Teilnahme und Repräsentation des Vereins an verschiedenen Veranstaltungen wie der Heimbrauconvention in Romrod (08.-10. März), Brauschau in Münster (11. Mai) und dem Craft Beer Festival Cologne (25.&26. Mai) besprochen. Ferner ging es um die Bestellung diverser Werbeartikel. Außerdem wurden heimgebraute Biere verkostet und anhand der BJCP-Scoresheets bewertet.

Deutsches Pils von Markus K.

Markus machte mit seinem ersten untergärigem Bier den Anfang. Er hat das Pils für den Wettbewerb in Romrod gebraut. Uns dieses Bier zu präsentieren war aber kein Problem, da keiner der Anwesenden in Romrod die Stile bewerten wird, die hier verkostet wurden. Die klare, helle Farbe und der weiße Schaum fielen den Testern sehr positiv auf. Auch im Geruch und Geschmack war das Bier sehr nah an einem guten Beispiel für diesen Bierstil. Es roch sehr leicht nach DMS, schmeckte angenehm malzig und hatte im Abgang eine merkliche Bittere, die stiltypisch ist. Wir hoffen, dass es in Romrod ähnlich gut bewertet wird!

American IPA von Ricardo

Ricardo brachte uns drei verschiedene Varianten seines Amerikanischen IPAs mit, welches er ebenfalls für den Wettbewerb in Romrod gebraut hat. Die erste Version stopfte er mit 5 g/l Simcoe und Amarillo. Die dadurch entstehenden Hopfenaromen fanden sich gut im Geruch wieder. Es roch allerdings auch ein wenig grasig. Das Bier an sich war sauber vergoren und wies eine gute Schaumstabilität und Farbe auf.

Die zweite Variante wurde zusätzlich zur ersten noch mal mit 6 g/l Amarillo kaltgehopft. Die blumigen Noten des Hopfens kamen daher sehr stark durch. Dadurch entstand außerdem ein cremigeres Mundgefühl. Einige Trinker fanden die erste Variante etwas gelungener.

Die dritte Variante bestand ebenfalls aus der ersten und wurde zusätzlich mit 6 g/l Callista gestopft. Dieses Bier roch dadurch leicht nach Erdbeere. Der blumige Geschmack des Amarillo kam dann beim trinken wiederum gut durch. Am Ende wurde abgestimmt. Die meisten wählten die erste Variante als bester Repräsentant des Stils. Wir sind gespannt, wie es in Romrod abschneiden wird.

Maronen-Chocolate Stout von Volker

Volker präsentierte uns sein im Dezember 2017 gebrautes Stout, welches mit 3 kg Maronen auf 50 l Bier und mehreren Röstmalzen eingemaischt wurde. Die Optik war wirklich gut. Es war lichtundurchlässig und hatte eine schön beständige, cremefarbene Schaumkrone. Im Geruch roch es schokoladig und ein wenig pfeffrig. Im Geschmack war es komplex, schokoladig und schön trocken im Abgang. Die Maronen trugen allerdings neben dem komplexeren Mundgefühl nicht geschmacklich zum Bier bei. Ein gelungenes Experiment!

Belgisches Dubbel von Volker

Volker beendete die Testrunde mit einem Belgischen Dubbel. Es roch schön malzig und leicht alkoholisch. Einige Esteraromen mehr hätten es sein dürfen. Die Farbe war stilecht dunkelbraun mit rötlichen Highlights. Im Geschmack stach ein wenig Alkohol hervor, der sich bei diesem jungen Bier eventuell noch in das Gesamtgefüge einbinden muss. Alles in allem war es aber ein gutes Bier für diese noch kalte Jahreszeit.

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